Ich weiß, das Thema „Cloud Computing“ ist eigentlich schon ein alter Hut. Angefangen hat das Ganze auf der CeBIT im Jahre 2009. Es war das Hauptthema. Aber dennoch hat es lange gedauert, bis sich die Cloud in unser Leben integriert hat.
Dropbox nutze ich z.B. seit dem Ich ein iPhone habe und das sind ziemlich genau zwei Jahre (Kaufdatum 5.12.09). Dann bin ich letztes Jahr auf Google Apps umgestiegen, habe alle Kalender und Kontakte bei Google. Zudem haben die 6 Wunderkinder aus Berlin Wunderlist veröffentlicht und haben somit ToDo-Listen vereinfacht, aber nicht revolutioniert. Das Ganze mit super Synchronisierung und kostenlos. Perfekt! Und dann kam dieses Jahr die iCloud von Apple. Insbesondere der Fotostream und die Dokument-Synchronisierung unter iWork ist toll, arbeiten, wo man will - vorausgesetzt, man lebt in dem Apple-Ökosystem. Und das tu ich bekanntlich.
Seit März bin ich Besitzer eines iPad 2 und habe seit dem Kauf die Verwendung kontinuierlich gesteigert. Und seit Anfang September, Schulbeginn in der Berufsschule, nutze ich dort ausschließlich das iPad gemeinsam mit Evernote. Einen Account von Evernote habe ich zwar schon seit über einem Jahr, habe es aber nie wirklich benutzt.
Heute bin ich so weit, dass ich für alles Evernote verwende. Schule, Projekt A, Ehrenamt 1, Veranstaltung XYZ oder einfach Blogposts. Alles wandert da rein.
Ich hätte nie gedacht, dass iMac, MacBook, iPad und iPhone parallel zu viel wären. Im Gegenteil! Alles ergänzt sich perfekt und mithilfe der Wolken kann ich hier aufhören und da weitermachen. Abends gehe ich ins Bett, schalte meinen iMac aus, möchte aber noch etwas weiterarbeiten -> iPad. Auf dem Weg zur Arbeit oder sonst unterwegs -> iPhone. Auf der Arbeit verwende ich das MacBook und in der Schule bzw. Sitzungen das iPad.
Mit den Diensten von Apple, Google, 6 Wunderkinder, Dropbox und auch Evernote habe ich alle meine Daten überall und zu jeder Zeit. Klar, insgesamt hat die Cloud auch einen Nachteil, die Sicherheit. Aber ich vertraue den Firmen und erhalte im Gegenzug tolle Dienste. Gerade Dropbox steht öfters mal in der Kritik, dass der Dienst nicht immer sicher sei. Aber für sensiblere Daten habe ich noch ein HiDrive von STRATO oder ein TrueCrypt-Container in der Dropbox.
Ich weiß nicht, wie man das mit der Cloud zukünftig noch ausbauen kann. Schließlich habe ich diesen Artikel hier am iMac angefangen, auf dem MacBook fertiggestellt und auf dem iPad veröffentlicht. Teile Notizen/ToDos oder Dokumente mit anderen. Was mir jedoch noch fehlt, ist eine saubere Unterstützung der iCloud bei iWork for Mac. Die Dokumente werden leider noch nicht an die anderen Geräte gepusht.
Aber ansonsten ... einen USB-Stick, den man gerne mal vergisst, braucht man bzw. ich heute nicht mehr. Und Gedanken, ob die Datei darauf gespeichert ist, gehören auch der Vergangenheit an. Was will man mehr?
Zum Schluss eine Frage an meine paar Leser die ich habe: Nutzt ihr ähnliche Dienste und wenn ja, wie intensiv? Wie denkt ihr über die Sicherheit der Dienste?
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